In dieser Folge von „Lesen ist…“ spricht Daniela Zeller mit Schauspielerin und Autorin Ronja Forcher über ihr bewegendes Debütbuch „Für immer an meiner Seite“. Im Mittelpunkt steht die besondere Freundschaft zu ihrer früh verstorbenen Kindheitsfreundin Sarah und die Frage, wie man über Verlust schreibt, ohne ein trauriges Buch zu verfassen. Forcher erzählt vom Schreiben als heilsamer Prozess, von Selbstfindung und davon, wie Literatur dabei hilft, Schmerz in Hoffnung zu verwandeln. Im zweiten Teil der Folge schildert Birgit Francan, Verlagsleiterin des Karl Ueberreuter Verlags, was das Verlagswesen so spannend macht, wie wichtig Vertrauen und enge Beziehungen in der Branche sind und weshalb Autorinnen und Autoren heute mehr denn je selbst zum Erfolg ihrer Bücher beitragen müssen.
In dieser Folge von „Lesen ist…“ trifft Daniela Zeller auf Ronja Forcher, die vielen als Schauspielerin bekannt ist. In ihrem Buch „Für immer an meiner Seite“ erzählt sie von der Freundschaft zu ihrer besten Freundin Sarah, die an Progerie litt und früh verstarb. Forcher spricht offen darüber, wie das Schreiben ihr half, mit Trauer umzugehen, sich schwierigen Gefühlen zu stellen und wieder zu sich selbst zu finden. Trotz des schweren Themas ist ihr Buch kein trauriger Rückblick, sondern ein mutiger, lebensbejahender Text über Liebe, Erinnerung und Selbstakzeptanz. Forcher beschreibt, wie Literatur eine Sprache für das Unsagbare bieten kann und warum es manchmal nur einen Satz braucht, um wieder ins Leben zu treten.
Abgerundet wird die 10. Folge von „Lesen ist…“ durch Birgit Francan, Verlagsleiterin des Karl Ueberreuter Verlags, die ein Bild des Verlaggeschäfts vermittelt und betont, wie entscheidend persönliche Beziehungen und Vertrauen in der Buchbranche sind. Sie erzählt außerdem, was ihren Beruf so vielseitig macht, warum es heute wichtiger denn je ist, dass Autoren und Autorinnen selbst aktiv an der Vermarktung ihrer Bücher mitwirken, und wie groß die Freude ist, wenn ein Titel schließlich den Sprung auf die Bestsellerliste schafft.