Lesen ist... - Der Morawa-Podcast

#02. 21 Christian Wehrschütz

Episode Summary

In der neuen Folge von „Lesen ist…“ spricht Moderatorin und Buchhändlerin Anna Laganda mit dem bekannten Journalisten und Autor Christian Wehrschütz in unserer Buchhandlung auf der Mariahilfer Straße 20 über sein Leben und Arbeiten an den politischen Frontlinien Europas. Im Mittelpunkt steht dabei auch sein aktuelles Buch „Frontlinien“, in dem er die großen Fragen unserer Gegenwart beleuchtet – von der Zukunft der Ukraine über Russlands Macht bis hin zur Rolle Europas in einer neuen Weltordnung. Außerdem sprechen die beiden über Wehrschütz’ jahrzehntelange Erfahrungen am Balkan, seine Leidenschaft für Science-Fiction und Perry Rhodan sowie darüber, woher er trotz vieler intensiver Erlebnisse seinen Optimismus nimmt.

Episode Notes

In dieser Folge von „Lesen ist…“ begrüßt Anna Laganda den Journalisten, Auslandskorrespondenten und Autor Christian Wehrschütz in unserer Buchhandlung auf der Mariahilfer Straße 20 in Wien. Seit Jahrzehnten berichtet Wehrschütz aus politischen Krisengebieten und Konfliktregionen Europas – insbesondere vom Balkan und aus der Ukraine – und gilt als einer der bekanntesten österreichischen Journalisten im internationalen Bereich.

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht auch sein aktuelles Buch „Frontlinien“. Darin widmet sich Christian Wehrschütz den drängenden politischen Fragen unserer Zeit: Wie kann Frieden in der Ukraine entstehen? Wie stark ist Russland tatsächlich? Welche Rolle wird Europa künftig in der Weltpolitik spielen? Und wie verändert sich die globale Ordnung? Mit zahlreichen persönlichen Anekdoten aus seinem Journalistenleben macht Wehrschütz komplexe geopolitische Entwicklungen greifbar und verständlich.

Gemeinsam mit Anna spricht er über die Erfahrungen, die ihn während seiner jahrzehntelangen Arbeit geprägt haben – über Begegnungen mit Menschen in Ausnahmesituationen, politische Umbrüche und die Herausforderung, aus Krisengebieten zu berichten, ohne den Blick für Menschlichkeit zu verlieren.

Doch die Folge zeigt auch eine persönlichere Seite des Journalisten: Mit großer Begeisterung erzählt Christian Wehrschütz von seiner Liebe zur Science-Fiction und insbesondere zur Kultreihe Perry Rhodan. Literatur wird dabei zu einem Gegenpol zur politischen Realität – und zugleich zu einer Möglichkeit, Zukunft neu zu denken.

Besonders eindrucksvoll ist die Frage, woher Wehrschütz trotz vieler belastender und intensiver Erfahrungen seinen Optimismus nimmt. Offen spricht er darüber, warum ihn Begegnungen mit Menschen, Widerstandskraft und seine Familie immer wieder daran erinnern, dass selbst in schwierigen Zeiten Hoffnung möglich bleibt.

Eine kluge, persönliche und hochaktuelle Folge über Journalismus, Weltpolitik, Literatur und die Fähigkeit, trotz Krisen optimistisch zu bleiben.