In dieser Folge von „Lesen ist…“ trifft Moderatorin und Buchhändlerin Anna Laganda in der Leselust-Lounge auf Kabarettist und Schauspieler Simon Schwarz. Gemeinsam sprechen sie über sein Buch „Geht’s noch?“, das weit mehr ist als eine klassische Biografie: ein leidenschaftliches Plädoyer für Klimaschutz und gesellschaftliche Verantwortung. Im Gespräch geht es außerdem um Aktivismus über Generationen hinweg, wie man seine Kinder zu guten Menschen erzieht, den Umgang mit ADHS und die Frage, wie man seinen eigenen Beitrag leisten kann, um die Welt ein Stück besser zu hinterlassen.
In der Leselust-Lounge auf der Mariahilfer Straße begrüßt Anna Laganda diesmal den Kabarettisten und Schauspieler Simon Schwarz. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht sein Buch „Geht’s noch?“ – ein Werk, das sich bewusst nicht in klassische Kategorien einordnen lässt. Zwar fließen biografische Elemente ein, im Kern ist es jedoch ein leidenschaftlicher, persönlicher und gleichzeitig politischer Text über Klimaschutz und Verantwortung.
Simon Schwarz spricht darüber, warum ihm das Thema so wichtig ist und wie sehr ihn dabei auch die Geschichte seiner eigenen Familie geprägt hat. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf eine Generation von Aktivistinnen, die schon lange vor heutigen Klimabewegungen auf die Straße gegangen ist – und deren Engagement oft in Vergessenheit geraten ist.
Doch die Folge bleibt nicht beim Klimathema stehen: Gemeinsam mit Anna streift Simon Schwarz zahlreiche weitere gesellschaftliche und persönliche Fragen. Es geht um Zuschreibungen gegenüber vermeintlich „bildungsfernen Schichten“, um das Leben als Vater und die Herausforderung, Kinder in einer komplexen Welt großzuziehen. Ebenso offen spricht er über seinen Umgang mit ADHS und darüber, wie man trotz – oder gerade wegen – individueller Herausforderungen seinen eigenen Weg findet.
Im Zentrum steht dabei immer wieder die Frage: Wie kann man ein Leben führen, das einen positiven Unterschied macht? Vielleicht nicht perfekt, aber mit dem ehrlichen Versuch, die Welt ein kleines Stück besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat.
Eine vielschichtige, persönliche und zugleich gesellschaftlich relevante Folge über Verantwortung, Haltung und die Suche nach dem richtigen Maß an Engagement.