Lesen ist... - Der Morawa-Podcast

#02. 19 Stefanie Jaksch & Magdalena Stammler

Episode Summary

Passend zum Weltfrauentag am 8. März steht diese Folge von „Lesen ist…“ ganz im Zeichen von weiblicher Solidarität und Feminismus. Moderatorin und Buchhändlerin Anna Laganda begrüßt in der Leselust-Lounge gleich zwei Gäste: die Autorinnen Stefanie Jaksch und Magdalena Stammler. Gemeinsam sprechen sie über die von ihnen herausgegebene Anthologie „bluten“, die sich mit Erfahrungen von Frauen zwischen Alltag, Körperlichkeit, Widerstand und gesellschaftlichen Erwartungen beschäftigt. Im Gespräch geht es außerdem um Zusammenarbeit, unterschiedliche Perspektiven und darum, warum Themen wie Menstruation auch heute noch oft tabuisiert sind.

Episode Notes

In dieser besonderen Folge von „Lesen ist…“, passend zum Weltfrauentag, begrüßt Moderatorin und Buchhändlerin Anna Laganda gleich zwei Gäste in der Leselust-Lounge: Stefanie Jaksch und Magdalena Stammler. Die beiden Autorinnen und Herausgeberinnen sprechen über ihre gemeinsame Anthologie „bluten“, ein literarisches Projekt, das sich mit den vielen Facetten weiblicher Erfahrungen auseinandersetzt – zwischen Alltag, Liebe, Schmerz und Widerstand.

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, was es bedeutet, in einer Gesellschaft zu leben, in der weibliche Körper und Lebensrealitäten noch immer mit Erwartungen, Tabus und Normen verbunden sind. Die Anthologie versammelt Texte, die sich mit Themen wie Care-Arbeit, Mutterschaft, Schwangerschaft, Abtreibung, Menopause und Gewalt auseinandersetzen – aber auch mit Selbstbestimmung, Solidarität und der Kraft von Geschichten.

Dabei wird schnell deutlich, wie unterschiedlich Stefanie Jaksch und Magdalena Stammler als Persönlichkeiten und Autorinnen sind – und wie gerade diese Unterschiede ihre Zusammenarbeit bereichert haben. Sie erzählen, wie das Projekt entstanden ist, wie sie Texte ausgewählt haben und warum es ihnen wichtig war, Stimmen zu versammeln, die verschiedene Perspektiven auf das Thema eröffnen.

Ein weiteres zentrales Thema der Folge ist die anhaltende Tabuisierung der Menstruation. Gemeinsam diskutieren die drei darüber, warum über manche körperlichen Erfahrungen noch immer so selten offen gesprochen wird – und warum Literatur ein Raum sein kann, solche Themen sichtbar zu machen.

Eine Folge über Mut, Offenheit und Solidarität, die zeigt, wie Literatur gesellschaftliche Diskussionen anstoßen kann und warum das Erzählen persönlicher Erfahrungen oft politischer ist, als man denkt.