In Folge 17 von „Lesen ist…“, live aufgenommen auf der Buch Wien, spricht Moderatorin und Buchhändlerin Anna Laganda mit Autor Takis Würger über seinen Roman „Für Polina“ und die enge Verbindung von Musik und Literatur. Im Gespräch geht es um literarische Einflüsse, um die Frage, wie sich Musik in Sprache übersetzen lässt, und um den kreativen Ursprung des Romans. Takis Würger gibt außerdem persönliche Einblicke in das Autorendasein – zwischen dem stillen, einsamen Schreiben und dem öffentlichen Auftreten vor Publikum.
Diese Folge von „Lesen ist…“ wurde live auf der Buch Wien aufgenommen und führt mitten hinein in das Spannungsfeld zwischen Musik, Literatur und künstlerischer Identität. Takis Würger, Autor des vielbeachteten Romans „Für Polina“, spricht mit Anna Laganda über die intertextuellen Bezüge seines Werks und darüber, welche Autorinnen, Autoren und musikalischen Einflüsse sein Schreiben geprägt haben.
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage, wie Musik literarisch beschrieben werden kann – und warum sie in „Für Polina“ nicht nur Hintergrund, sondern erzählerischer Motor ist. Takis Würger erzählt, welche Ideen und Stimmungen am Anfang des Romans standen und wie sich diese im Schreibprozess weiterentwickelt haben.
Darüber hinaus gewährt er ehrliche Einblicke in die zwei sehr unterschiedlichen Seiten des Autorendaseins: das Schreiben als stillen, oft einsamen Akt – und den starken Kontrast dazu, wenn Literatur auf der Bühne, vor Publikum und in der Öffentlichkeit geteilt wird. Eine Folge über Inspiration, künstlerische Verantwortung und den Mut, persönliche Themen in Sprache zu übersetzen – und damit eine Einladung, Literatur als vielschichtige Kunstform neu zu entdecken.